Pulsnitzer Pfefferkuchen klassisch
Traditionelle sächsische Lebkuchenspezialität aus lang gereiftem Lagerteig. Diese würzigen Pfefferkuchen zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit und das unverwechselbare Aroma aus.
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Traditionelle sächsische Lebkuchen aus einem lange gereiften Honig-Roggen-Teig. Diese Pfefferkuchen zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit und das feine Gewürzaroma aus.
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Pulsnitzer Pfefferkuchen sind eine geschützte Spezialität aus der sächsischen Pfefferkuchenstadt Pulsnitz, wo das Backprivileg bereits 1558 erteilt wurde. Charakteristisch ist die lange Lagerung des Grundteigs aus Honig und Mehl, der oft über Monate reift, um das typische Aroma und die Konsistenz zu entwickeln.
Honig und Zucker in einem Topf unter Rühren langsam erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat; handwarm abkühlen lassen.
Roggenmehl und Weizenmehl mischen und mit der abgekühlten Honigmasse gründlich zu einem festen Grundteig verkneten.
Den Teig in Folie gewickelt an einem kühlen Ort mindestens über Nacht, besser aber mehrere Tage oder Wochen ruhen lassen (Reifeprozess).
Am Backtag Pottasche und Hirschhornsalz jeweils getrennt in einem Esslöffel Wasser auflösen.
Die aufgelösten Triebmittel und das Lebkuchengewürz unter den gelagerten Teig kneten (dies erfordert Kraft, da der Teig sehr fest ist).
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 5 bis 8 mm dick ausrollen und in Rechtecke schneiden oder beliebige Formen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier belegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen bei 180 °C Ober-/Unterhitze ca. 12 bis 15 Minuten backen.
Die Pfefferkuchen vollständig auskühlen lassen und nach Belieben mit geschmolzener Kuvertüre überziehen.
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