Warthaer Pfefferkuchen klassisch
Traditionelle schlesische Lebkuchen aus dem Wallfahrtsort Wartha, bekannt für ihre lange Teigreife. Das Gebäck besticht durch sein tiefes Aroma und die feine Würze.
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Traditionelle sächsische Lebkuchenspezialität aus lang gereiftem Lagerteig. Diese würzigen Pfefferkuchen zeichnen sich durch ihre lange Haltbarkeit und das unverwechselbare Aroma aus.
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Pulsnitzer Pfefferkuchen sind eine geschützte geografische Angabe und haben eine Tradition, die bis ins Jahr 1558 zurückreicht. Die Besonderheit liegt im 'Lagerteig', der oft monatelang in Holzfässern reift, um sein volles Aroma zu entwickeln, wie es auch in der 1884 gegründeten Pulsnitzer Lebkuchenfabrik praktiziert wurde.
Honig und Zucker in einem Topf unter Rühren langsam erhitzen, bis sich der Zucker vollständig gelöst hat (nicht kochen lassen). Die Masse handwarm abkühlen lassen.
Das Roggenmehl in eine große Schüssel geben. Die warme Honig-Zucker-Masse hinzufügen und alles zu einem festen, schweren Teig verkneten.
Den Grundteig in ein Gefäß geben, abdecken und an einem kühlen Ort (Keller) für mindestens 2-4 Wochen (traditionell sogar Monate) reifen lassen. Dieser 'Lagerteig' ist entscheidend für den Geschmack.
Am Backtag den Backofen auf 180 °C Ober-/Unterhitze vorheizen.
Pottasche und Hirschhornsalz jeweils separat in einem Esslöffel Wasser auflösen.
Den gereiften, sehr festen Teig zerbröckeln. Die aufgelösten Triebmittel und das Lebkuchengewürz hinzufügen und alles kräftig durchkneten, bis der Teig geschmeidig wird.
Den Teig auf einer bemehlten Arbeitsfläche etwa 1 cm dick ausrollen und in Rechtecke schneiden oder Formen ausstechen.
Auf ein mit Backpapier ausgelegtes Backblech legen und im vorgeheizten Ofen ca. 15-20 Minuten backen.
Die Pfefferkuchen auskühlen lassen. Nach Belieben Kuvertüre im Wasserbad schmelzen und die Pfefferkuchen damit überziehen.
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Pfefferkuchenmarkt 8 – Foto: Numiscontrol (Diskussion) 16:5 (COPYRIGHTED FREE USE)
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