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Authentisches Südamerikanisches Charqui (Anden-Trockenfleisch)
Traditionell Protein-Snack Trockenfleisch Jerky Inka-Küche Charqui Fleisch dörren 🌍 Südamerikanisch 🌍 Andinisch 🍽️ Snack 🍽️ Fleischgericht 🍽️ Haltbarmachung

Authentisches Südamerikanisches Charqui (Anden-Trockenfleisch)

Charqui ist der traditionelle Vorläufer des heute weltweit bekannten Jerky. Durch das Pökeln und die schonende Trocknung von magerem Fleisch entsteht ein proteinreicher, haltbarer Snack mit intensivem Aroma. Diese Methode wurde bereits im Inka-Reich perfektioniert, um Vorräte für lange Reisen durch die Anden zu sichern.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 30.01.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Rindfleisch
    Rindfleisch
    z. B. Oberschale, Nuss oder Huftsteaks; mageres
    1 kg
  • Salz
    Salz
    Meersalz; grob
    40 g
  • Pfeffer
    Pfeffer
    schwarz; frisch gemahlen
    1 TL
  • 🥄
    Paprikapulver
    edelsüß
    1 TL
  • 🥄
    Kreuzkümmel
    für das authentische Anden-Aroma
    0.5 TL
Nährstoffdaten 5/5 Zutaten (100%)

🧮 Errechnete Nährwerte pro Portion

4 kcal
0,7 Eiweiß
0,2 Fett
0,0 KH

⚠️ Basierend auf 100% verknüpften Zutaten

Vollständige Analyse

💡 Wusstest du schon?

Charqui hat seinen Ursprung in der Inkakultur der Anden, wo Fleisch (ursprünglich von Lamas oder Alpakas) durch das Zusammenspiel von starker Sonneneinstrahlung und kalten Nächten haltbar gemacht wurde. Der Begriff stammt vom Quechua-Wort 'ch'arki' ab, was 'getrocknetes Fleisch' bedeutet und ist der direkte Vorfahre des heute weltweit bekannten 'Jerky'.

Arbeitszeit ca. 45 Min.
Kochzeit ca. 8 Std.
Ruhe-/Ziehzeit ca. 12 Std. 15 Min.
Gesamtzeit ca. 21 Std.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

Vorbereitung und Zuschnitt

  1. 1

    Fleisch reinigen

    Wasche das Fleisch unter kaltem Wasser ab und tupfe es mit Küchenpapier extrem gründlich trocken.

  2. 2

    Parieren

    Entferne sorgfältig alle Sehnen und Fettansätze. Nur absolut mageres Fleisch eignet sich für eine lange Haltbarkeit, da Fett ranzig werden kann.

  3. 3

    Zuschneiden

    Schneide das Fleisch quer zur Faser in ca. 3–5 mm dünne Streifen. Ein kurzes Anfrieren des Fleisches (ca. 30–60 Minuten) erleichtert den präzisen Zuschnitt.

    • 💡 Achte auf eine gleichmäßige Dicke, damit alle Streifen zur gleichen Zeit fertig getrocknet sind.

Pökeln und Marinieren

  1. 1

    Würzmischung herstellen

    Vermische das grobe Meersalz mit Pfeffer, Paprikapulver und Kreuzkümmel in einer kleinen Schüssel.

  2. 2

    Einreiben

    Massiere die Salzmischung gründlich in jeden einzelnen Fleischstreifen ein.

  3. 3

    Ruhephase

    Lege das Fleisch in einen Frischhaltebeutel oder eine verschließbare Schüssel und lasse es für mindestens 12 Stunden (am besten über Nacht) im Kühlschrank ziehen, damit das Salz die Feuchtigkeit entziehen kann.

Trocknungsprozess

  1. 1

    Ofen vorbereiten

    Heize den Backofen auf ca. 60 °C (Umluft) vor.

  2. 2

    Anordnen

    Verteile die Fleischstreifen flach auf einem Gitterrost. Achte darauf, dass sie sich nicht überlappen, um eine optimale Luftzirkulation zu gewährleisten.

  3. 3

    Schonend dörren

    Schiebe den Rost in den Ofen. Klemme einen Kochlöffel in die Ofentür, damit die austretende Feuchtigkeit entweichen kann. Trockne das Fleisch für ca. 6 bis 8 Stunden.

    • 💡 Das Charqui ist fertig, wenn es beim Biegen bricht oder deutliche Fasern zeigt, aber noch nicht steinhart ist.
  4. 4

    Abkühlen und Lagern

    Lasse das Fleisch vollständig auskühlen, bevor du es in einem luftdichten Behälter verpackst.

📸 Cook Snaps 3

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Meat drying to make jerky. Gandhola Monastery, Lahaul – Foto: John Hill (CC BY-SA 4.0)

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Orange-marinated beef jerky – Foto: Alpha from Melbourne, Australia (CC BY-SA 2.0)

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Jerky (1) – Foto: Larry Jacobsen from Cheyenne Wyoming (CC BY 2.0)

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