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Frittiert Indisches Dessert Chhana Pantua Bengali Sweets Ledikeni Lady Kenny Gulab Jamun 🌍 Indisch 🌍 Bengalisch 🍽️ Dessert 🍽️ Süßspeise

Ledikeni (Lady Kenny)

Ein berühmtes bengalisches Dessert aus frittierten Chhana-Bällchen (Käsebruch) in aromatischem Zuckersirup. Die Süßspeise wurde Mitte des 19. Jahrhunderts zu Ehren von Charlotte Canning, Countess Canning, kreiert und erinnert geschmacklich und optisch an das klassische Pantua oder Gulab Jamun.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 30.01.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • 🥄
    Chhana
    frischer indischer Frischkäse oder Paneer
    250 g
  • 🥄
    Khoya oder hochwertiges Milchpulver
    eingekochte Milch
    50 g
  • Weizenmehl
    Weizenmehl
    Type 405
    30 g
  • 🥄
    Ghee
    geklärte Butter, für den Teig
    1 EL
  • 0.25 TL
  • 🥄
    Kardamompulver
    0.5 TL
  • 🥄
    Pflanzenöl oder Ghee
    zum Frittieren
  • 300 g
  • 400 ml
  • 🥄
    4 grüne Kardamomkapseln
    leicht zerdrückt
  • 1 EL
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Ledikeni (auch Lady Kenny genannt) ist ein traditionsreiches bengalisches Dessert, das Mitte des 19. Jahrhunderts in Kalkutta von dem bekannten Konditor Bhim Chandra Nag kreiert wurde. Anlass war der Geburtstag oder die Ankunft von Charlotte Canning, Countess Canning, der Ehefrau des britischen Generalgouverneurs in Indien. Der Name der Süßspeise ist eine phonetische bengalische Verballhornung von 'Lady Canning'. Das Dessert erlangte in der bengalischen Elite rasanten Kultstatus und ist bis heute ein fester Bestandteil der indischen Süßwarenkultur.

Arbeitszeit ca. 30 Min.
Kochzeit ca. 25 Min.
Gesamtzeit ca. 235 Min.
Schwierigkeit Normal

Zubereitung

Zuckersirup zubereiten

  1. 1

    Sirup kochen

    Bringe den Zucker, das Wasser und die leicht zerdrückten Kardamomkapseln in einem Topf zum Kochen. Lasse den Sirup für etwa 5 bis 8 Minuten sanft köcheln, bis er eine leicht klebrige Konsistenz erreicht hat. Er sollte jedoch noch keine Fäden ziehen.

  2. 2

    Aromatisieren

    Nimm den Topf vom Herd, rühre das Rosenwasser ein und decke den Topf ab, um den Sirup warm zu halten.

Teigzubereitung

  1. 1

    Chhana kneten

    Gib den gut abgetropften Chhana auf eine saubere Arbeitsfläche oder in eine große Schüssel. Knete ihn mit dem Handballen für etwa 5 bis 8 Minuten, bis er völlig glatt, weich und geschmeidig ist.

  2. 2

    Zutaten vermengen

    Füge das Khoya (oder Milchpulver), das Weizenmehl, 1 EL Ghee, Backpulver und Kardamompulver zum glatt gekneteten Chhana hinzu. Knete alles gründlich durch, bis ein weicher, gleichmäßiger Teig entsteht.

  3. 3

    Teig ruhen lassen

    Decke den Teig mit einem sauberen, leicht feuchten Küchentuch ab und lasse ihn für etwa 10 Minuten entspannen.

Formen & Frittieren

  1. 1

    Bällchen formen

    Teile den Teig in etwa 15 gleich große Portionen. Rolle diese mit sanftem Druck zwischen den Handflächen zu vollkommen glatten Bällchen. Achte darauf, dass sie keine Risse haben, damit sie beim Frittieren nicht aufplatzen.

  2. 2

    Frittieren

    Erhitze reichlich Pflanzenöl oder Ghee in einer tiefen Pfanne bei mittlerer bis niedriger Hitze. Frittiere die Bällchen portionsweise bei sanfter Hitze für etwa 10 bis 12 Minuten. Wende sie dabei kontinuierlich und behutsam, bis sie rundum eine tiefe, rotbraune Farbe angenommen haben.

    • 💡 Das Öl darf nicht zu heiß sein, da die Bällchen sonst außen verbrennen und innen roh bleiben.
  3. 3

    Im Sirup tränken

    Hebe die Bällchen mit einem Schaumlöffel vorsichtig aus dem heißen Fett, lasse sie ganz kurz abtropfen und lege sie direkt in den warmen Zuckersirup.

  4. 4

    Ziehen lassen

    Lasse die Ledikeni für mindestens 3 Stunden (gerne auch über Nacht) im Sirup ziehen, damit sie sich vollständig mit der süßen Flüssigkeit vollsaugen können. Serviere sie leicht warm oder bei Zimmertemperatur.

📸 Cook Snaps 3

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

-Lady Canning- MET DP146145 – Foto: Unknown authorUnknown author (CC0)

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Charlotte Canning00 – Foto: Charlotte Canning (1817–1861) (PUBLIC DOMAIN)

Cook Snap von kochcode-team

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Charlotte Stuart, Viscountess Canning 1849 – Foto: Franz Xaver Winterhalter (PUBLIC DOMAIN)

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