Saarländische Geheirate klassisch
Ein deftiger Klassiker aus dem Saarland, bei dem Kartoffeln und Mehlklöße im selben Topf „verheiratet“ werden. Serviert mit einer herzhaften Speck-Sahne-Sauce.
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Ein deftiger Kartoffelauflauf aus der westfälischen Küche, der traditionell zur Resteverwertung von Schinken und Speck dient. Die Zutaten werden geschichtet und mit einer herzhaften Eier-Sahne-Mischung im Ofen überbacken.
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Das Schinkenbegräbnis ist ein humorvoll benanntes Gericht der westfälischen und rheinischen Küche, das ursprünglich dazu diente, Schinkenreste vom Knochen zu verwerten. Der Name spielt darauf an, dass der Schinken unter einer Decke aus Kartoffeln und Eierstich 'begraben' wird. Es tauchte bereits im späten 19. Jahrhundert in Kochbüchern auf.
Vorbereitung: Die Kartoffeln waschen und als Pellkartoffeln in Salzwasser garen. Abkühlen lassen, pellen und in Scheiben schneiden. Den Schinken und den Speck in Würfel schneiden. Die Zwiebeln abziehen und fein würfeln.
Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Eine Auflaufform mit etwas Butter einfetten.
In einer Pfanne den Speck kurz auslassen, die Zwiebeln hinzufügen und glasig dünsten. Den Schinken untermischen und kurz mitbraten.
Für den Guss die Sahne mit der Brühe und den Eiern verquirlen. Mit Salz, Pfeffer und einer Prise Muskatnuss kräftig abschmecken.
Die Kartoffelscheiben und die Schinken-Zwiebel-Mischung abwechselnd in die Auflaufform schichten. Dabei mit einer Schicht Kartoffeln beginnen und abschließen.
Den Eier-Sahne-Guss gleichmäßig über den Auflauf gießen. Die restliche Butter in Flöckchen auf der Oberfläche verteilen.
Den Auflauf im vorgeheizten Ofen für ca. 30 bis 40 Minuten goldbraun backen, bis die Eiermasse gestockt ist.
Vor dem Servieren nach Belieben mit frischem Schnittlauch bestreuen.
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Schinkenbegräbnis westfälisch – Foto: Pemba.mpimaji (CC BY-SA 4.0)
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Schinkenbegräbnis Zubereitung - 0834 – Foto: Elke Wetzig (CC BY-SA 4.0)
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2018-07-28-Schinkenbegräbnis-9877 – Foto: Superbass (CC BY-SA 4.0)
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2018-07-28-Schinkenbegräbnis-9837 – Foto: Superbass (CC BY-SA 4.0)
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