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Haltbarmachen Fermentation Milchsäuregärung Rettich Sinki Nepalesische Küche Gundruk 🌍 Nepalesisch 🍽️ Beilage 🍽️ Fermentiertes 🍽️ Eingemachtes 🍽️ Suppeneinlage

Nepalesisches Sinki (Fermentierter Rettich)

Ein traditionelles nepalesisches, fermentiertes Gemüse, das aus Rettichwurzeln hergestellt wird. Durch eine mehrwöchige Milchsäuregärung in einem speziellen Erdloch entwickelt das Sinki ein unverwechselbares, säuerliches Aroma. Es dient als hervorragende Grundlage für wärmende Suppen oder als würziges Pickle.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Import 📅 06.03.2026
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Zutaten

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Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Bambusblätter Stroh Holzbretter und Steine zum Beschweren

🔎 Quellenangaben

Quelle: en.wikipedia.org

Autor: Wikipedia

Importierte Schwierigkeit: schwer

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💡 Wusstest du schon?

Sinki ist ein generationsaltes, indigenes Gericht aus Nepal zur natürlichen Haltbarmachung von Rettich. Die spezielle Fermentationstechnik im Erdloch verleiht ihm nicht nur seinen markanten, säuerlichen Geschmack, sondern macht das Gemüse auch extrem lange haltbar. In der Volksmedizin wird Sinki traditionell wegen seiner verdauungsfördernden und lindernden Eigenschaften geschätzt.

Arbeitszeit ca. 0 Min.
Kochzeit ca. 0 Min.
Gesamtzeit ca. 0 Min.
Schwierigkeit Profi

Zubereitung

Vorbereitung des Rettichs

  1. 1

    Welken lassen

    Lasse die frischen Rettiche für einige Tage an einem geeigneten, trockenen Ort welken, bis sie etwas Feuchtigkeit verloren haben und biegsam sind.

  2. 2

    Zerkleinern

    Schneide das Blattgrün ab. Zerkleinere die Rettichwurzeln anschließend in feine Streifen. Verwende bei größeren Mengen idealerweise einen traditionellen Holzstößel (Dhiki), um die feste Zellstruktur der Wurzeln aufzubrechen.

    • 💡 Falls das Sinki später als Pickle zubereitet werden soll, schneide den Rettich lediglich in mundgerechte Stücke, anstatt ihn fein zu raspeln.

Die Fermentation im Erdloch

  1. 3

    Erdloch vorbereiten

    Hebe im Freien ein etwa 60 bis 90 cm tiefes Erdloch aus. Entzünde am Boden ein kleines Feuer, um die Erde vorzuwärmen. Sobald das Loch heiß genug ist, lösche das Feuer restlos.

  2. 4

    Befüllen

    Kleide den angewärmten Boden großzügig mit Bambusblättern und Stroh aus. Gib die zerkleinerten Rettichstücke darauf und drücke sie fest an.

  3. 5

    Versiegeln

    Decke den Rettich mit weiterem Pflanzenmaterial ab. Beschwere die Schicht kräftig mit Holzbrettern und Steinen und versiegele das Loch abschließend lückenlos mit Schlamm, um eine streng luftdichte Umgebung zu erzeugen.

  4. 6

    Reifen lassen

    Lasse den Rettich für 20 bis 30 Tage unangetastet fermentieren, damit sich die wertvollen Milchsäurebakterien optimal entwickeln können.

  5. 7

    Trocknen

    Öffne das Erdloch, entnimm das fertige Sinki und breite es zum vollständigen Trocknen in der prallen Sonne aus. Gut durchgetrocknet ist es nun für mehrere Jahre haltbar.

    • 💡 Möchtest du das Sinki als frisches Pickle verwenden, überspringe das Trocknen in der Sonne und fülle es stattdessen direkt feucht mit Gewürzen in sterilisierte Gläser ab.

Zubereitung der traditionellen Sinki-Suppe

  1. 8

    Sinki einweichen

    Weiche das sonnengetrocknete Sinki für etwa 10 Minuten in einer Schüssel mit warmem Wasser ein, damit es wieder weich wird. Gieße das Wasser danach durch ein Sieb ab.

  2. 9

    Gemüse anschwitzen

    Erhitze etwas Pflanzenöl in einer Pfanne oder einem Topf und schwitze gehackte Zwiebeln, frische Tomatenwürfel und Chilischoten sanft darin an.

  3. 10

    Sinki hinzufügen

    Gib die eingeweichten Sinki-Streifen zum weichen Gemüse. Würze alles mit einer Prise Salz sowie Kurkuma und brate es kurz rührend mit.

  4. 11

    Kochen und Servieren

    Gieße mit reichlich Wasser auf und lasse die Suppe für weitere 10 Minuten sanft köcheln, bis alle Zutaten vollständig zart sind. Serviere die wärmende Suppe heiß zu frisch gekochtem weißem Reis.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-import

@kochcode-import

Wikipedia-Bild - Sinki_ko_jhol_(Fermented_radish_soup).jpg - Foto: Eastern Himalayas - CC BY-SA 4.0

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