Japanische Umeboshi Salzpflaumen
Traditionell eingelegte japanische Ume-Früchte, die durch Fermentation und Trocknung ihren charakteristischen salzig-sauren Geschmack erhalten. Sie sind eine klassische Beilage zu Reis und fördern die Verdauung.
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Zutaten
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1 kg🥄Ume-Aprikosengelb-reif, frisch (Japanische Aprikose)
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180 g
Meersalzgrob, unjodiert -
1 Bund🥄Rotes Shisofrische Blätter (Perilla)
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50 ml🥄Alkoholhochprozentig, zum Desinfizieren (z.B. Wodka oder Shochu)
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Umeboshi sind botanisch gesehen eher Aprikosen als Pflaumen und blicken in Japan auf eine lange Tradition zurück, wo sie früher von Samurai als Kraftnahrung genutzt wurden. Der Name bedeutet wörtlich 'getrocknete Ume', wobei das Einlegen in Salz und rotes Shiso für die Konservierung und die typische rote Farbe sorgt.
Zubereitung
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1
Die Ume-Früchte gründlich waschen und über Nacht in Wasser einweichen, um Bitterstoffe zu entfernen.
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2
Früchte abtropfen lassen und sorgfältig abtrocknen. Die Stielansätze vorsichtig mit einem Zahnstocher entfernen, ohne die Haut zu verletzen.
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3
Ein Gärgefäß mit dem Alkohol auswischen. Ume-Früchte und Salz schichtweise einfüllen, dabei mit einer Schicht Salz abschließen.
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4
Einen passenden Teller auflegen und mit einem Gewicht beschweren. An einem kühlen, dunklen Ort lagern, bis die austretende Flüssigkeit (Umezu) die Früchte bedeckt (ca. 1-2 Wochen).
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5
Shiso-Blätter waschen, salzen und kneten, den ersten dunklen Saft wegschütten. Die Blätter zu den Pflaumen in die Lake geben.
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6
Nach ca. 4 Wochen Fermentation die Früchte an drei sonnigen Tagen auf einem Sieb trocknen lassen (nachts zurück in die Lake legen).
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7
Die fertigen Umeboshi in sterilisierte Gläser füllen und lagern.
📸 Cook Snaps 6
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Umebosi Doyobosi – Foto: Naru-W at Japanese Wikipedia (CC BY-SA 3.0)
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Umeboshi 20101209 c – Foto: Batholith (talk) (PUBLIC DOMAIN)
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Umeboshi 20101209 a – Foto: Batholith (talk) (PUBLIC DOMAIN)
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Umeboshi – Foto: SEKIUCHI (CC BY-SA 3.0)
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Onigiri and umeboshi by Kanko – Foto: Kanko* (CC BY 2.0)
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Makunouchi bento – Foto: Kanko* (CC BY 2.0)
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