Klassische Französische Madeleines
Zartes, muschelförmiges Kleingebäck aus Lothringen mit dem charakteristischen 'Bauch'. Außen leicht knusprig und innen wunderbar luftig – ein zeitloser Klassiker, der besonders gut zu einer Tasse Tee passt.
Ein traditioneller Thüringer Blechkuchen aus einem eierreichen Teig, der beim Backen die charakteristischen Hügel oder 'Huckeln' wirft. Sofort nach dem Backen wird er mit flüssiger Butter bestrichen und reichlich mit Puderzucker bestäubt, was ihm seinen feinen Geschmack verleiht.
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Der Prophetenkuchen, auch bekannt als 'Huckelkuchen' wegen seiner unebenen Oberfläche, ist eine Spezialität aus Thüringen und Mitteldeutschland. Das erste bekannte Rezept stammt bereits aus dem Jahr 1570 aus einem Lübecker Kochbuch von Johann Balhorn. Durch den hohen Eigehalt und die spirituosenhaltige Teigführung erinnert er geschmacklich an einen Biskuit, entwickelt aber eine knusprige Oberfläche.
Vorbereitung: Den Backofen auf 200 °C Ober-/Unterhitze vorheizen. Ein Backblech gründlich einfetten.
Die Butter in einem kleinen Topf schmelzen und etwas abkühlen lassen.
Eier, Zucker, Vanillezucker und Salz in einer Rührschüssel mit dem Handrührgerät schaumig schlagen, bis sich der Zucker gelöst hat.
Den Rum und die flüssige, abgekühlte Butter unterrühren.
Das Mehl sieben und unter die Eimasse heben, bis ein glatter, eher flüssiger Teig entsteht.
Den Teig gleichmäßig dünn auf das gefettete Backblech gießen und glattstreichen.
Im vorgeheizten Ofen auf mittlerer Schiene ca. 20-25 Minuten backen. Der Kuchen sollte goldgelb sein und die typischen Wellen oder 'Huckeln' werfen.
Noch heiß sofort mit etwas zusätzlicher flüssiger Butter bestreichen und großzügig mit Puderzucker bestäuben. In Stücke schneiden und auskühlen lassen.
@kochcode-team
Prophetenkuchen – Foto: Tom.koehler (CC BY-SA 4.0)
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