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Teegebäck Honigkuchen Japanischer Kuchen Biskuit Nagasaki Spezialität Wagashi Fettfrei 🌍 Japanisch 🍽️ Snack 🍽️ Dessert 🍽️ Backen 🍽️ Kuchen

Nagasaki Kasutera – Der goldene japanische Honigkuchen

Ein himmlisch weicher, feuchter Biskuitkuchen ohne Öl oder Butter, der seine einzigartige Elastizität durch die Verwendung von starkem Mehl und Honig erhält. Dieser japanische Klassiker besticht durch seine dunkel gebräunte Kruste und den süßen, tiefen Geschmack.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Import 📅 06.03.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • Eier
    Eier
    Größe L, raumtemperiert
    6 Stück
  • Zucker
    Zucker
    fein
    200 g
  • Mehl
    Mehl
    Type 550 oder Brotmehl für die klassische Textur
    200 g
  • 🥄
    Milch
    warm
    4 EL
  • 🥄
    Honig oder Mizuame
    Reissirup
    3 EL
  • 🥄
    Zarame-Zucker
    grober Hagelzucker, optional für den Boden
    2 EL
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Vollständige Analyse

🧻 Verbrauchsmaterial

Backpapier Frischhaltefolie

🔎 Quellenangaben

Quelle: en.wikipedia.org

Autor: Traditionelle Japanische Küche

Veröffentlicht: 20.03.2024

Aktualisiert: 20.03.2024

Importierte Schwierigkeit: pfiffig

Originalquelle öffnen

💡 Wusstest du schon?

Kasutera kam im 16. Jahrhundert mit portugiesischen Missionaren nach Nagasaki, Japan. Ursprünglich basierend auf dem portugiesischen 'Pão de Ló', wurde das Rezept über Jahrhunderte an den japanischen Gaumen angepasst. Heute gilt er als klassisches 'Wagashi' (traditionelle Süßigkeit) und ist ein Symbol für die historische Verbindung zwischen Japan und dem Westen.

Arbeitszeit ca. 45 Min.
Kochzeit ca. 50 Min.
Gesamtzeit ca. 95 Min.
Schwierigkeit Pfiffig

Zubereitung

Vorbereitung

  1. 1

    Form auskleiden

    Lege deine Backform sorgfältig mit Backpapier aus. Achte darauf, dass das Papier über den Rand hinausragt, damit du den Kuchen später leicht herausheben kannst.

    • 💡 Wenn du den authentischen 'Crunch' möchtest, streue den groben Zarame-Zucker gleichmäßig auf den Boden der mit Papier ausgelegten Form.
  2. 2

    Ofen vorheizen

    Heize den Backofen auf 170 °C (Ober-/Unterhitze) vor.

  3. 3

    Honig-Mix anrühren

    Verrühre den Honig (oder Mizuame) mit der warmen Milch in einer kleinen Schale, bis sich alles gut gelöst hat. Stelle die Mischung beiseite.

Teigzubereitung

  1. 4

    Eier aufschlagen

    Gib die Eier in eine große Rührschüssel. Schlage sie kurz an und füge dann den gesamten Zucker hinzu. Rühre die Masse über einem warmen Wasserbad (ca. 40-50 °C), bis der Zucker sich gelöst hat und die Eier warm sind.

  2. 5

    Schaumig schlagen

    Nimm die Schüssel vom Wasserbad. Schlage die Eimasse nun mit dem Mixer auf höchster Stufe für ca. 5–7 Minuten, bis sie sehr hell, dickcremig und voluminös ist. Die Masse sollte dick vom Quirl fließen (Band-Stadium).

  3. 6

    Honigmilch unterrühren

    Gieße langsam die vorbereitete Honig-Milch-Mischung dazu und rühre sie auf niedriger Stufe kurz unter.

  4. 7

    Mehl unterheben

    Siebe das Mehl in drei Portionen über die Eimasse. Hebe es nach jeder Portion vorsichtig aber zügig mit einem Teigschaber unter. Achte darauf, dass keine Mehlnester entstehen, aber schlage die Luft nicht heraus.

    • 💡 Anders als bei normalem Biskuit darf hier etwas 'kräftiger' untergehoben werden, um das Gluten im Brotmehl leicht zu aktivieren – das gibt dem Kasutera seine typische Sprungkraft.

Backen & Reifen

  1. 8

    Teig einfüllen

    Gieße den Teig aus einiger Höhe (ca. 30 cm) in die vorbereitete Form. Dies hilft, große Luftblasen zu zerstören. Ziehe anschließend mit einem Stäbchen oder Messer zickzackförmig durch den Teig, um verbliebene Blasen zu entfernen.

  2. 9

    Backvorgang

    Backe den Kuchen für etwa 45 bis 55 Minuten in der Mitte des Ofens. Die Oberfläche sollte dunkel goldbraun werden. Mache die Stäbchenprobe – es darf kein flüssiger Teig mehr haften.

  3. 10

    Abkühlen & Reifen lassen

    Nimm den Kuchen aus dem Ofen. Hebe ihn sofort mit dem Backpapier aus der Form. Bestreiche die Oberfläche dünn mit etwas Frischhaltefolie und drehe den Kuchen (noch heiß!) vorsichtig auf eine flache Arbeitsfläche um. Lass ihn so abkühlen – das sorgt für eine flache Oberfläche und hält die Feuchtigkeit im Inneren.

  4. 11

    Servieren

    Wickle den vollständig abgekühlten Kuchen fest in Frischhaltefolie und lass ihn idealerweise 1-2 Tage bei Zimmertemperatur ruhen, bevor du ihn anschneidest. Erst dann entfaltet er seine volle Saftigkeit und das typische Aroma.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-import

@kochcode-import

Wikipedia-Bild - Castella,made_in_nagasaki-city,japan.JPG - Foto: katorisi - CC BY-SA 3.0

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