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Traditionell Probiotisch Fermentierte Milch Zulu-Küche Xhosa-Küche Umphokoqo 🌍 Südafrikanisch 🍽️ Beilage 🍽️ Frühstück 🍽️ Grundrezept

Amasi (Traditionelle südafrikanische Dickmilch)

Amasi ist ein traditionelles, fermentiertes Milchprodukt aus dem südlichen Afrika, das für seinen angenehm säuerlichen Geschmack und seine cremige Konsistenz geschätzt wird. Es ähnelt Joghurt oder Dickmilch und ist ein wichtiger Probiotika-Lieferant in der regionalen Küche.

💬 Diskussion 🧪 Nährwerte Kochen
👤 KochCode Team 📅 29.01.2026
public mode

Zutaten

Portionen
  • 🥄
    2 Liter frische Vollmilch
    idealerweise nicht homogenisiert, mind. 3,5 % Fett
  • Buttermilch
    Buttermilch
    mit lebenden Kulturen, als Starter bei pasteurisierter Milch
    3 EL
  • 🥄
    Maisgrieß
    für die traditionelle Beilage 'Pap'
    500 g
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🔎 Quellenangaben

Quelle: Wikipedia

Autor: Wikipedia

Veröffentlicht: 18.03.2024

Aktualisiert: 18.03.2026

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💡 Wusstest du schon?

Amasi ist tief in der Kultur der Zulu und Xhosa verwurzelt und gilt traditionell als Symbol für Gesundheit und Vitalität. In der Vergangenheit war es ein wichtiger Bestandteil von Hochzeitsritualen und sozialen Normen. Nelson Mandela beschrieb die fermentierende Milch auf dem Fensterbrett in seiner Autobiografie als ein prägendes kulturelles Merkmal seiner Heimat.

Arbeitszeit ca. 10 Min.
Kochzeit ca. 0 Min.
Gesamtzeit ca. 10 Min.
Schwierigkeit Einfach

Zubereitung

Vorbereitung & Ansetzen

  1. 1

    Gefäß sterilisieren

    Reinige das Glas- oder Steingutgefäß gründlich mit kochendem Wasser, um unerwünschte Bakterien zu entfernen.

  2. 2

    Milch einfüllen

    Gieße die Vollmilch in das vorbereitete Gefäß. Wenn du pasteurisierte Milch verwendest, rühre die Buttermilch als Starterkultur unter.

    • 💡 Traditionell wird Rohmilch verwendet, die natürliche Bakterien für die Fermentation enthält. Für die häusliche Sicherheit empfiehlt sich jedoch pasteurisierte Milch mit einem Starter.

Fermentation

  1. 1

    Abdecken

    Decke die Öffnung des Gefäßes mit einem atmungsaktiven Küchentuch ab und fixiere es mit einem Gummiband. Dies lässt Gase entweichen, hält aber Staub und Insekten fern.

  2. 2

    Ruhen lassen

    Stelle das Gefäß für 24 bis 48 Stunden an einen warmen, dunklen Ort (ca. 20-25 °C). Bewege das Gefäß während dieser Zeit möglichst nicht.

    • 💡 Im Sommer geht die Fermentation schneller; im Winter kann es bis zu 3 Tage dauern.

Veredelung & Servieren

  1. 1

    Molke trennen

    Sobald die Milch fest gestockt ist, bildet sich am Boden oft eine wässrige Flüssigkeit (Molke, genannt 'Umlaza'). Gieße diese vorsichtig ab, wenn du ein sehr dickes Amasi bevorzugst, oder rühre sie für eine cremigere Konsistenz unter.

  2. 2

    Anrichten

    Rühre das Amasi glatt und serviere es traditionell über krümeligem Maisbrei (Umphokoqo) oder genieße es pur als erfrischendes Getränk.

📸 Cook Snaps 1

Cook Snap von kochcode-team

@kochcode-team

Amasi (3035444146) – Foto: Jeppestown (CC BY-SA 2.0)

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