Warabimochi
Ein erfrischendes, traditionelles japanisches Dessert (Wagashi) mit einer wunderbar weichen, geleeartigen Textur. Es wird klassischerweise aus Adlerfarnstärke hergestellt, gekühlt serviert und großzügig in geröstetem Sojabohnenmehl (Kinako) gewendet. Dunkler Zuckersirup (Kuromitsu) rundet dieses sommerliche Geschmackserlebnis perfekt ab.
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Warabimochi ist ein traditionelles japanisches Konfekt, dessen Ursprünge bis in die Heian-Zeit (794–1185) zurückreichen. Es war eine der Lieblingsdelikatessen von Kaiser Daigo. In der Edo-Zeit (1603–1868) erlangte es weite Verbreitung und wurde oft in den Teehäusern zur japanischen Teezeremonie, besonders in der Kansai-Region, gereicht.
Zubereitung
Zubereitung der Masse
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1
Zutaten verrühren
Vermische die Adlerfarn- oder Kartoffelstärke in einem Topf gründlich mit dem Wasser und dem Zucker, bis sich alle Klümpchen vollständig aufgelöst haben.
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2
Aufkochen und andicken
Erhitze die Mischung bei mittlerer Hitze auf dem Herd. Rühre dabei ununterbrochen mit einem Schneebesen, bis sich die milchige Flüssigkeit in eine dicke, durchscheinende und zähe Masse verwandelt.
Abkühlen und Formen
-
3
Masse kühlen
Gieße die heiße, klebrige Masse auf ein sauberes Tablett oder in eine flache Form. Lasse sie anschließend vollständig auskühlen und fest werden, am besten im Kühlschrank.
-
4
In Würfel schneiden
Schneide das erkaltete, geleeartige Warabimochi mit einem leicht angefeuchteten Messer in gleichmäßige, mundgerechte Würfel.
Anrichten
-
5
In Kinako wenden
Wälze die frisch geschnittenen Würfel großzügig in dem gerösteten Sojabohnenmehl (Kinako) oder Matcha-Pulver. Achte darauf, dass sie von allen Seiten gut bedeckt sind, damit sie nicht mehr aneinanderkleben.
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6
Servieren
Richte das Warabimochi gut gekühlt an. Gieße erst kurz vor dem Verzehr nach Belieben den dunklen Zuckersirup (Kuromitsu) darüber und genieße es sofort.
📸 Cook Snaps 2
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Wikipedia-Bild - Senjuan_Yoshimune_warabimochi.jpg - Foto: Jpatokal - CC BY-SA 4.0
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Importbild - Warabimochi.jpg - Foto: Capyboni - CC BY-SA 4.0
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