Kiviak - Traditionelle grönländische fermentierte Krabbentaucher
Kiviak ist eine traditionelle Winter-Delikatesse der Inuit-Küche aus Grönland. Dabei werden hunderte kleiner Vögel (Krabbentaucher) im Ganzen in einem ausgehöhlten Robbenbalg fermentiert. Das Gericht gilt als wichtige Vitaminquelle in den harten Wintermonaten und wird oft zu festlichen Anlässen wie Hochzeiten und Geburtstagen serviert.
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Zutaten
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1 g🥄anzer Robbenbalgmit Speckschicht
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300🥄-500 ganze KrabbentaucherLittle Auks/Alle alle; ungerupft und unausgenommen
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🥄Robbenfett zum Abdichten
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G🥄roße Steine zum Beschweren
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Kiviak entstand aus der Notwendigkeit, in den extremen arktischen Wintern vitaminreiche Nahrung zu konservieren. Durch die Fermentation werden die Vögel haltbar gemacht und entwickeln einen intensiven Geschmack, der oft mit sehr reifem Käse wie Stilton verglichen wird. Heute ist es ein identitätsstiftendes Festtagsgericht in Grönland.
Zubereitung
Vorbereitung des Balgs
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1
Robbenbalg vorbereiten
Höhle den Robbenbalg sorgfältig aus, sodass nur eine dicke Fettschicht an der Innenseite der Haut verbleibt. Achte darauf, dass keine Löcher entstehen.
- 💡 Das Fett ist essentiell für die Konservierung und den Geschmack.
Füllung und Versiegelung
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2
Vögel schichten
Packe die gefangenen Krabbentaucher im Ganzen – inklusive Federn, Schnäbeln und Füßen – so dicht wie möglich in den vorbereiteten Robbenbalg. Es ist wichtig, jegliche Lufteinschlüsse zu vermeiden.
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3
Luft entfernen
Drücke den gefüllten Balg fest zusammen, um die restliche Luft herauszupressen. Dies ist entscheidend, um Fäulnis zu verhindern und eine saubere Fermentation zu gewährleisten.
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4
Verschließen
Nähe die Öffnung des Robbenbalgs fest zu und versiegle die Naht großzügig mit zusätzlichem Robbenfett, um sie absolut luftdicht zu machen (anaerobe Bedingungen).
Fermentation
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5
Vergraben
Plaziere den gefüllten Balg unter einem großen Steinhaufen. Der Druck der Steine hilft, Gase, die bei der Fermentation entstehen, herauszupressen und schützt den Vorrat vor Füchsen und Eisbären.
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6
Reifen lassen
Lasse das Kiviak über einen Zeitraum von 3 bis 18 Monaten im Freien fermentieren. Die kühlen arktischen Temperaturen sorgen für einen langsamen und sicheren Reifeprozess.
Servieren
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7
Genuss
Grabe den Balg zu einem festlichen Anlass aus. Entnehme die Vögel einzeln, entferne die Federn (die Haut löst sich leicht) und verzehre das fermentierte Fleisch roh. Die Knochen werden oft ausgesaugt.
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