Kinema – Traditionell fermentierte Sojabohnen aus dem Himalaya
Kinema ist eine einzigartige Delikatesse der Limbu-Kultur aus dem östlichen Himalaya (Nepal, Darjeeling, Sikkim). Diese fermentierten Sojabohnen zeichnen sich durch ihren kräftigen Umami-Geschmack, ihre klebrige Textur und ihren unverwechselbaren Geruch aus. Ähnlich wie das japanische Nattō, wird Kinema durch natürliche Fermentation mit Bacillus subtilis hergestellt und dient als proteinreiche Basis für Suppen, Currys oder als würzige Beilage zu Reis.
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Zutaten
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1 kg🥄Gelbe Sojabohnengetrocknet
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3 l
Wasserzum Einweichen und Kochen -
1 EL🥄Holzaschesauber, gesiebt; oder eine Prise Natron; optional zur Alkalisierung
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🥄Frische Farnblätteroder Bananenblätter; zum Auskleiden
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🥄Jutesack oder sauberes Baumwolltuch zum Abdecken
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Quelle: en.wikipedia.org
Autor: Limbu Community
Veröffentlicht: 16.02.2026
Aktualisiert: 16.02.2026
Importierte Schwierigkeit: pfiffig
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Kinema hat seinen Ursprung in der Limbu-Kultur des östlichen Himalaya und wird seit Jahrhunderten geschätzt. Der Name leitet sich aus dem Limbu-Wort 'Kinama' ab, was so viel wie 'fermentierter Geschmack' bedeutet. Es ist nicht nur ein Grundnahrungsmittel, sondern auch ein faszinierendes Beispiel für uralte Biotechnologie, bei der natürliche Bakterien (Bacillus subtilis) komplexe Proteine in leicht verdauliche Aminosäuren aufspalten.
Zubereitung
Vorbereitung der Bohnen
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1
Einweichen
Wasche die Sojabohnen gründlich und weiche sie über Nacht (mindestens 12 Stunden) in reichlich kaltem Wasser ein, bis sie aufgequollen sind.
-
2
Kochen
Gieße das Einweichwasser ab und gib die Bohnen mit frischem Wasser in einen Topf. Koche sie für ca. 2 bis 3 Stunden, bis sie sehr weich sind, aber noch nicht zerfallen.
- 💡 Die Bohnen sollten sich leicht zwischen Daumen und Zeigefinger zerdrücken lassen.
-
3
Abgießen und Anstampfen
Gieße das Kochwasser ab. Gib die noch warmen Bohnen in einen Mörser und stoße sie leicht an, sodass die Bohnen aufbrechen (Split-Beans). Dies vergrößert die Oberfläche für die Fermentation.
Fermentation
-
4
Alkalisieren
Mische nun die saubere Holzasche (etwa 1% der Bohnenmasse) gründlich unter die warmen Sojabohnen. Dies schafft das ideale alkalische Milieu für die Bakterien.
-
5
Verpacken
Kleide einen Bambuskorb mit frischen Farnblättern (oder Bananenblättern) aus. Fülle die Bohnenmischung hinein und decke sie sorgfältig mit weiteren Blättern und einem Jutesack ab, um die Wärme zu halten und Dunkelheit zu gewährleisten.
-
6
Reifen lassen
Stelle den Korb an einen warmen Ort (ca. 25-30°C) und lasse die Bohnen für 1 bis 3 Tage fermentieren.
- 💡 Das Kinema ist fertig, wenn sich ein weißer Belag gebildet hat, die Masse Fäden zieht (ähnlich wie Käse) und der typische, leicht ammoniakartige Geruch entsteht.
Verwendung
-
7
Weiterverarbeitung
Das frische Kinema kann nun direkt zu einer Suppe oder einem Curry weiterverarbeitet werden. Alternativ kann es in der Sonne getrocknet werden, um es für mehrere Monate haltbar zu machen.
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Importbild - Original_Kinema-nepal.jpg - Foto: Kaajakocks - CC BY-SA 3.0
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